Wo Natur und Kultur zum Erlebnis werden |
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Fischadler aus nächster Nähe beobachten
Fischadler können im Haus am See in Schlaitz bei
Bitterfeld beobachtet werden. Mit Hilfe einer Spezialkamera werden die Tiere
24 Stunden lang auf ihrem Horst gefilmt und die Live-Bilder in das
Umweltbildungszentrum gesendet, wo das Leben der Tiere auf einem Plasmabildschirm
zu sehen ist. Das Haus am See befindet sich am Nordufer des Muldestausees.
Zur ständigen Ausstellung gehören über 70 präparierte Tiere
wie Fischadler, Seeadler und Biber. Info-Telefon: 034955/21490. Aktuell Pfingsten 2008:Seit dem Abend des 7. Mai 2008 liegt ein 2. Ei und seit dem 11. Mai das 3. Ei im kamerabestückten Fischadlerhorst in Schlaitz. Das Männchen Romeo und sein Weibchen Fanny wechseln sich regelmäßig beim Bebrüten der Eier ab. Vom Pfingstsamstag bis Pfingstmontag jeweils von 14.00 - 17.00 Uhr und in der Woche von 08:00 bis 16:00 Uhr können Sie uns besuchen. |
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Kletterspaß im Hochseilgarten
Mut ist beim Klettern im Hochseilgarten bei Eilenburg gefragt.
15 Elemente in einer Höhe von acht bis zehn Metern, der Niederseilgarten und ein
Barfußpfad lassen den Ausflug in den Naturpark zum sportlichen Erlebnis werden.
Im Angebot sind Outdoortrainings im Niederseil- und Hochseilgarten für Gruppen ab zehn
Personen, Schlauchboottouren, Feriencamps für Kinder und Jugendliche und Catering vom
einfachen Grillbufett bis zur hochwertigen Feier im Hochseilgarten.
Info-Telefon: 03423/658670 oder 03423/756543. |
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Geheimnisse der DDR−Militärgeschichte
![]() Tief versteckt in der Dübener Heide wurde eines der wohl am besten gehüteten Geheimnisse der DDR mit der Wende gelüftet − unterirdische Bunkeranlagen, die im Verteidigungsfall einen operativen Stab der Streitkräfte des Warschauer Vertrages unter den Bedingungen von Massenvernichtungsmitteln aufnehmen sollten. Die Bunker sind heute begehbar − in Kossa ist ein Museum entstanden.
Info-Telefon: 034243/22120. |
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Die Kräuterfrau zeigt ihr Reich
![]() Der zarte Duft von Lavendel, Kretischer Melisse und Zitronenverbene erwartet Besucher im Heilkräuter−Schaugarten in Ogkeln bei Bad Schmiedeberg. Kräuterfrau Martina Barth präsentiert in ihrem Kräuter−Landhaus auf über 1000 Quadratmetern Fläche über 200 Heilkräuterarten. Die Schätze der grünen Apotheke erkundet sie mit Gästen auch auf Wanderungen durch den Naturpark Dübener Heide.
Info-Telefon: 034925/71712. |
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Zur Elbschifferkirche nach Priesitz
![]() Kirchen und ihre Geschichte können Besucher zwischen Torgau und Wittenberg erleben. Die Mitteldeutsche Kirchenstrasse integriert mehrere Gotteshäuser, die Ort der Besinnung und kultureller Treffpunkt sind. Viele der Kirchen stammen aus dem 12. Jahrhundert und haben Außergewöhnliches zu bieten. Geheimtipp ist die rund 700 Jahre alte Elbschifferkirche in Priesitz in der nicht mehr als 30 Personen Platz finden. Sie steht unmittelbar an einem alten Elbe-Arm, ist aus Feldsteinen errichtet und hat einen kleinen Anbau aus Fachwerk für das Geläut. |
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Auf den Spuren einer alten Wassermühle
![]() Eine 500 Jahre alte Wassermühle mit ihrem Inventar, ein nach historischem Vorbild und alten Baumaterialen errichteter Steinbackofen, Dreschmaschinen, landwirtschaftliche Geräte und Haushaltsgegenstände sowie die Ausstattung einer Bäckerei - diese und viele andere Exponate machen das Museumsdorf Dübener Heide in Bad Düben zu einem interessanten Ausflugsziel. Imposantes Objekt ist eine 120 Jahre alte Windmühle.
Info-Telefon: 034243/21976. |
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Mammutknochen und eine alte Drogerie
![]() Interessantes über die Geschichte, die Natur der Dübener Heide und über die dort lebenden Menschen erzählt das Landschaftsmuseum auf der Burg in Bad Düben, wo sich auch Deutschlands älteste Schiffmühle befindet. Von der Ur- und Frühgeschichte über das Mittelalter bis in das jetzige Jahrhundert erfahren Besucher Wissenswertes. Zu sehen sind ein schwerer Mammutknochen und eine steinerne Hand-Getreidemühle. Ebenso finden sich eine originale Drogerie-Einrichtung mit unzähligen Schubfächern. Zusammengetragen wurden die meisten Exponate von Heimatforschern, die das Museum 1953 aufgebaut hatten.
Info-Telefon: 034243/23691. |
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Der Garten, der in die Irre führt
![]() Er hat erst wieder seit Mai geöffnet und erstrahlt in neuem Glanz - der Irrgarten in Altjeßnitz. Der Besuch lohnt - vor allem für Abenteuer suchende Familien mit Kindern. Ziel ist nämlich, durch ein 2600 Quadratmeter großes Labyrinth bis auf eine Insel in der Mitte des Gartens zu irren. Der Irrgarten wurde 1754 im Barockstil von einem französischen Gartenbaumeister im Auftrag des damaligen Barons Leopold Nicolas von Ende (1713-1792) angelegt. Er gehört zu den "Gartenträumen - Historische Parks in Sachsen-Anhalt" und ist damit einer der schönsten und kulturhistorisch wertvollsten Gärten und Parkanlagen.
Info-Telefon: 03494/77187. |
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Blick aus 30 Metern Höhe bis zum Völkerschlachtdenkmal
![]() 2006 auf Hochglanz gebracht, lädt der 30 Meter hohe Kaiser-Wilhelm-Turm an der Ausflugsgaststätte "Schöne Aussicht 1910" bei Bad Schmiedeberg ein. Von dort aus können Besucher den gesamten Naturpark Dübener Heide überblicken. Und nicht nur das: Bei gutem Wetter sieht man das Völkerschlachtdenkmal in Leipzig oder die Lutherstadt Wittenberg mit Schloss- und Stadtkirche. Rundwanderwege um den Turm laden zu kleinen und größeren Touren ein.
Info-Telefon: 034925/680. |
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Wasserschloss Reinharz - Zurück ins barocke Zeitalter
![]() Die Anlage des barocken Wasserschlosses Reinharz bei Bad Scmiedeberg geht auf die Zeit zwischen 1690 und 1701 zurück. Der nach 1850 entstandene Landschaftspark integriert einzelne barocke Elemente, wie den ehemaligen Hainbuchenlaubengang, der zu einer Allee ausgewachsen ist. Die teilvergoldeten Paneele sind stilistisch dem Haarlinger und Rotterdamer Saal angepasst. Die Gemälde lassen sich wie im Fall König August III. auf bedeutende Originale wie das von Louis de Silvestre (um 1748) zurückführen. Neben dem Bildnis Hans Lösers an der Südwand des Saals schließt das Bildprogramm mit der Gemahlin August des Starken, Christiane Eberhardine, als Kurfüstin und Königin von Polen ab. Am Schloss werden Führungen angeboten.
Info-Telefon: 034925/71786 |
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Im ersten Buchdorf Deutschlands stöbern
![]() Deutschlands erstes Buchdorf steht in Mühlbeck-Friedersdorf bei Bitterfeld. Aus den anfangs sieben Antiquariaten sind inzwischen mehr als ein Dutzend geworden. Die Antiquariate bieten dem erfahrenen Sammler wie dem neugierigen Anfänger Gediegenes und Kurioses, Kostbares und Profanes, die Neuentdeckung und das lang gesuchte Lieblingsbuch. Im Laufe der Jahre soll die Zahl auf etwa 35 wachsen, ergänzt um verwandte Berufe wie Buchbinder, Buchdesigner und Kunsthandwerker aller Richtungen. Ein Buchbinder, Glas- und Holzkunst sind bereits vertreten.
Info-Telefon: 03493/950043 |
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Perle der Natur - Das Presseler Heidewald- und Moorgebiet
![]() Das Presseler Heidewald- und Moorgebiet ist nahezu einzigartig in Deutschland und hat als Naturschutzgroßprojekt internationale Bedeutung erlangt. Das Kerngebiet ist 7000 Hektar groß. Von 1790 bis 1850 und von 1946 bis 1951 wurde in diesem Sumpfgebiet Torf für Heizzwecke gestochen. Imposantes Zeugnis ist der Zadlitzbruch mit seinen seltenen Pflanzen wie Sumpfdotterblume, Wiesenstorchschnabel, Wollgras, Alderfarn, Seerose, Sonnentau, blauer Enzian und breitblättrige Kuckucksblume. Der Wildenhainer Bruch ist Rastplatz für Kraniche.
Info-Telefon: 03421/715141 |
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Altes Töpferhandwerk bestaunen
Auf den Spuren alten Handwerks können sich Besucher in Lubast direkt an der Bundesstraße 2 Leipzig-Wittenberg begeben. Dort gibt es eine Schautöpferei. Sie wurde 1874 gegründet und ist die älteste Töpferei in der Region. Das Töpfergebäude von einst ist noch erhalten. Außerdem sollen die Brennöfen, die heute zwar nicht mehr genutzt werden, die ältesten in Deutschland sein. Die Töpferei ist Montag bis Freitag von 9 bis 18 Uhr geöffnet, Sonnabend von 9 bis 16 Uhr.
Info-Telefon: 034921/20423. |
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Dem Köhler bei der Arbeit zuschauen
Köhlereien gibt es nur noch wenige in Deutschland. Mittlerweile ist das Handwerk fast ausgestorben. Eine der letzten noch in Betrieb befindlichen Köhlereien gibt es im Tornauer Ortsteil Eisenhammer direkt an der Bundesstraße 2 Leipzig-Wittenberg. Dort zeigt Hans-Joachim Lindner wie aus Holz Holzkohle entsteht. Und alle Väter können sich ihren Holzkohle-Sack für das nächste Grillfest gleich mitnehmen. Außerdem laden ein Imbiss, Mini-Streichelzoo und ein Spielplatz zum Verweilen ein.
Info-Telefon: 034243/25449. |
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| Vom Lutherstein zur Biberkanzel
![]() Luther war zu seiner Zeit oftmals von Wittenberg nach Leipzig und wieder zurück unterwegs. Zu Gesprächen mit Geistlichen und Bürgern, aber auch zum Disput mit seinem Kontrahenten Eck. Rast machte der große Reformator häufig an einer Stelle in der Dübener Heide, die heute als Lutherstein bekannt ist. Die Geschichte berichtet, dass Studenten aus Wittenberg ihrem Meister entgegengingen und sich an einem prägnant gekennzeichneten Stein trafen, wo dann auch gleich heftig diskutiert wurde. Noch heute besteht für Disput und Rast die Möglichkeit, denn neben einem Pkw-Parkplatz und einer Sitzgruppe lockt am Lutherstein direkt an der Bundesstraße 2 die herrliche Landschaft zum Verweilen ein. Außerdem bietet sich dieser Platz als Ausgangspunkt für einen Spaziergang zur Biberkanzel an. Nur wenige hundert Meter vom Parkplatz Lutherstein entfernt, befindet sich der einzige Beobachtungsturm, der den Blick über eine vom Biber gestaltete
Landschaft gewährt. Beim Spaziergang kann die Baukunst des Nagers bewundert werden. Als nachtaktives Tier lässt sich Meister Bockert allerdings selbst selten sehen.
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Das Rote Ufer in Bad Düben
![]() Rötlich und felsenartig sieht es aus - das Rote Ufer im Bad Dübener Stadtteil Alaunwerk. Dort wurde von 1557 bis 1886 ein Alaunwerk betrieben, das zu den bedeutendsten seiner Art in Deutschland gehörte und in viele Länder Europas exportierte. Das gewonnene Alaun fand in Gerbereien Verwendung. Übrig geblieben sind Halden, dicht bewachsen, mit Rundwanderwegen und das Rote Ufer, an dessen Fuß sich die Mulde entlang schlängelt.
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Bergwitzsee, Muldestausee und Goitzsche entdecken
![]() Im Naturpark Dübener Heide findet der Besucher nicht nur Erholung im Wald, sondern auch entlang der vielen Seen. Bergwitzsee, Muldestausee und Goitzsche gelten als drei der schönsten Gewässer. Rundwanderwege und Naturlehrpfade laden zu ausgedehnten Wander- und Fahrradtouren ein. Boots- und Schifffahrten stehen auf der Goitzsche und am Muldestausee auf dem Erlebnisplan. Anglern gehen Zander, Barsche, Hechte und Karpfen ins Netz. Camping- und Wassersportmöglichkeiten werden angeboten.
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Ferropolis - die Stadt aus Eisen
Ein Stadt aus Eisen - gibt es so was? Die Antwortet lautet: Ja. Am Rand der Heidestadt Gräfenhainichen stehen mächtige Bagger aus Eisen, zum Teil begehbar. Ferropolis ist ein Museum, Industriedenkmal, Stahlskulptur, Veranstaltungsareal und Themenpark gleichermaßen und nimmt Besucher mit auf die Spuren des einstigen Braunkohletagebaus Golpa-Nord. Der museale Charakter ist die eine Sache: Internationale Festivals und große Konzerte von Herbert Grönemeyer bis Metallica haben Ferropolis einen europaweiten Ruf als einmalige Kulisse für Künstler und Publikum verliehen.
Info-Telefon: 034953/35125. |
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Industriekultur erleben: Kohle-Dampf-Licht
Kohle-Dampf-Licht nennt sich eine Industriekulturmeile, die eng verbunden ist mit den Braunkohletagebaue um das Bitterfeld der Vorwendezeit. Die Erlebnisroute lässt Besucher einen der größten Strukturwandel der deutschen Wirtschaft hautnah erleben. Die AGFA in Wolfen oder riesige Braunkohlelöcher haben hier deutsche Industriegeschichte geschrieben und Innovationen und Produkte von Weltruhm, wie den ersten Farbfilm hervorgebracht. Das Braunkohlerevier versorgte einst die deutsche Hauptstadt mit Licht und Wärme. Seit über zehn Jahren wandeln sich nun die ökologischen Brennpunkte von damals zu einem touristisch einmaligen Zeugnis der Industriegeschichte, das man gesehen haben muss.
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Wo der Wind am besten weht - Mühlen in der Dübener Heide
![]() Das Wandern ist des Müllers Lust... Und in der Dübener Heide gab es einige Müller, die etwas zu wandern hatten.
Weitere Mühlen in der Dübener Heide:Die Bergschiffmühle in Bad Düben ist letzte Schiffmühle, die in Deutschland in Betrieb war. 1954 wurde ihr Betrieb eingestellt. Weiter sehenswert ist die Obermühle in Bad Düben. Dort engagiert sich der Verein Museumsdorf Dübener Heide e.V. und macht das Kleinod von Jahr zu Jahr attraktiver. 2002 hat der Verein das neu geschaffene Wasserrad eingeweiht. Bereits heute sind viele Exponate auf dem Museumsgelände zu sehen. Ein ganz besonderes imposantes Objekt ist eine 120 Jahre alte Windmühle. Durch das Engagement der Flughafen Leipzig/Halle GmbH und der EU-Initiative LEADER+ war es möglich, die Möhle in Bad Döben wieder aufzubauen. In Authausen ist schon von weitem die Bockwindmühle Fiehn zu sehen. Diese Mahlmühle, nach dem letzten Müllermeister benannt, wurde 1846 erbaut. 1992 wurde mit ihrer Rekonstruktion begonnen. Dazu versetzte man sie auf Land der Gemeinde, in deren Besitz sie nun ist. Heute präsentiert sich die Mühle in neuem Kleid. Dahlenberg: Dorfmühle Prätzel Trossin: Ökomühle Trossin Bad Düben: Stadtmühle |
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