Städte in unserem Naturpark |
||||
|
|
||||
Bad Düben
![]() Willkommen in der Kurstadt Bad Düben. 981 wurde die Stadt, damals
noch Burg Dibin, erstmals erwähnt. Das Wahrzeichen ist bis heute
die über 1000 Jahre alte Burg mit dem in Sachsen einmaligen Landschaftsmuseum.
Hier schlug 1813 Napoleon sein Hauptquartier auf und erteilte die entscheidenden
Befehle zum Aufmarsch seines Heeres zur Völkerschlacht bei
Leipzig. Nach seinen eigenen Worten hat Napoleon hier „die drei
schrecklichsten Tage seines Lebens“ verbracht. 1846 wurde
in Bad Düben Deutschlands erster Bürgerpark angelegt. In diesen
Park eingebettet befinden sich heute Sachsens größte Orthopädische
Fachklinik sowie ein Reha-Zentrum. Das im Januar 2000 eröffnete
Kur- und Wellnesszentrum Heide Spa mit seiner Badelandschaft steht zum
Wohlfühlen und Entspannen zur Verfügung. Die beschauliche
Altstadt mit ihren kleinen Geschäften lädt zum Bummeln und
Flanieren ein. |
||||
|
||||
Bad Schmiedeberg
![]()
Im Herzen des Naturparks Dübener Heide, umschlossen von Kiefern
und Mischwäldern, liegt das kleine Städtchen, das seit 1878
den Kurortstatus besitzt. Kurgäste, Urlauber und Wochenendbesucher
sind hier willkommen. Nicht weit entfernt von den Elbauen, im nordöstlichen
Teil des waldreichen Naturparks Dübener Heide gelegen, sind
Ausflüge in die Natur und Geschichte wie nach Lutherstadt Wittenberg
oder in das sächsische Torgau bequem machbar. Das Kurviertel von
Bad Schmiedeberg gehört zu den schönsten Gebäudekomplexen
im weiten Umkreis. Harmonisch werden traditionelle und moderne Architektur
verbunden. Unmittelbar an der Kurpromenade befinden sich das Kurhaus,
das im Jugendstil erbaut wurde. Sportliche Betätigung ist ebenso
möglich wie beispielsweise der Besuch des Erlebnisbades Basso.
|
||||
|
||||
Dommitzsch
![]() Die Stadt Dommitzsch bei Torgau wird auch Gänsebrunnenstadt genannt.
Mitten auf dem Marktplatz steht er nämlich, der Gänsebrunnen,
der 1983 erbaut wurde und damit den Auftakt für das jährlich
stattfindende Gänsebrunnenfest gab. Die Grundsteine für die
Stadt Dommitzsch wurden gegen Ende des letzten Jahrtausends auf den glazialen
Uferhöhen linksseitig der Elbe gelegt. Erstmals urkundlich erwähnt
wurde der Ort „Dumoz“ beziehungsweise „Dumoki“ im
10. Jahrhundert. Das Stadtrecht von Dommitzsch wurde erstmals 1298
erwähnt. Bedeutsam für die Entwicklung des Ortes war vor allem
die günstige Lage an einem Elbübergang und einer alten Verbindungsstraße
von Torgau nach Wittenberg, so dass sich Handel und Wirtschaft frei entfalten
konnten. Die Silhouette der Stadt überragend, erhebt sich im Stadtzentrum
der mächtige Backsteinbau der Marienkirche. |
||||
|
||||
Gräfenhainichen
Gräfenhainichen ist die kleine Stadt der großen
Abwechslung im Naturpark Dübener Heide. Sie liegt am Rande
des Dessau-Wörlitzer-Gartenreiches; bis dorthin sind es gerademal
13 Kilometer. Eines der Baudenkmäler zu Ehren Paul Gerhardts, die
Paul-Gerhardt-Kapelle, ist Begegnungsstätte für Ausstellungen
und Kleinkunst aller Art im Zentrum der Kleinstadt. Eine Stadt aus Eisen
und damit lebendige Geschichte können Naturpark-Besucher außerdem
in Gräfenhainichen erleben. Ferropolis, so der Name der Eisenstadt,
steht für Bergbaugeschichte. Erlebt werden können die riesigen
Bagger, die zu DDR-Zeiten vor den Toren Gräfenhainichens Kohle schaufelten.
Das EXPO-2000-Projekt hält Erinnerungen an 150 Jahre Tagebau in
Sachen-Anhalt und in der Dübener Heide anschaulich bereit. Dazu
wurden enorme Mittel investiert, um die monumentalen Bergbaugeräte
zu erhalten, eine 25.000 Besucher fassende Veranstaltungsarena zu errichten
und die Landschaft zu rekultivieren. Das Ergebnis kann sich sehen lassen.
Außerdem ist Ferropolis ein Schauplatz großer Konzerte und
Events. |
||||
|
||||
Kemberg
![]() Die Stadt Kemberg vor den Toren von Lutherstadt Wittenberg ist ein
idealer Ausgangspunkt für mehr oder weniger ausgedehnte Wanderungen
in die Dübener Heide. Durch die Lage direkt am Rand des Naturparks
haben Gäste außerdem die Möglichkeit, die Weite von Auenlandschaften
wie die der Elbaue kennen zu lernen, wo sie ausgedehnte Spaziergänge
unternehmen können. Das Freizeitangebot der kleinen Stadt reicht
von Reiten und Wandern, Bowling und Kegeln bis hin zu Minigolf und Schwimmen. |
||||
|
||||
Prettin
Prettin ist eine Kleinstadt, die an der Elbe zwischen
Lutherstadt Wittenberg und Torgau liegt. Erstmals wurde Prettin 965 urkundlich
erwähnt. Typisch für die Ortsanlage ist die Anordnung der Wohnstätten
in Hufeisenform. Prettin ist in den Grundstrukturen seit dem 16. Jahrhundert
erhalten geblieben. Noch heute präsentiert die Stadt ein eindrucksvolles
mittel-alterliches Bild. Die Kleinstadt bietet ihren Gästen neben
einer interessanter Geschichte und Architektur vielfältige Freizeitmöglichkeiten
an. Aufgrund der wunderschönen Lage an den Prettiner Seen haben
Angel- und Wassersportler ideale Bedingungen. |
||||
|
||||
Pretzsch
![]() Die Stadt Pretzsch wurde erstmals 981 in einer Urkunde des Kaisers
Otto II. erwähnt und kann auf eine 1000-jährige Geschichte
zurückblicken. Landschaftlich bietet die Umgebung reizvolle
Bilder. Wiesen, Äcker, kleine Teiche und Wälder
folgen im Wechsel. Vom Golmer Berg kann man weithin die Elbniederungen überschauen – ein
herrliches Panorama eröffnet sich dem Gast. Am Rande
der Dübener Heide liegt das Naturerholungszentrum „Lausiger
Teiche“ umgeben von einem Natur- und Landschaftsschutzgebiet. Das
Schloss, die Stadtkirche „St. Nikolaus“, das Heimatmuseum
und die Bürgerhäuser im Zentrum sind Sehenswürdigkeiten
für die Besucher. Ausgedehnte Wanderungen mit Rad oder zu Fuß in
die Elbaue bieten Erholung pur. |
||||
|
||||
Eilenburg
Im Muldestädtchen Eilenburg, das vor den Toren Leipzigs
und am Rande der Dübener Heide liegt, können Besucher de Region
hervorragend die Seele baumeln lassen. Eilenburg gilt als Stadt mit grünem
Herz. Ganz in der Nähe befindet sich die Muldeaue mit ihrer imposanten
Landschaft. In einen ausgebaggerten Kiessee passt
schon heute dreimal die komplette Innenstadt. Auf einer Flachlandschanze können
die Skisprungtalente auch im Sommer große Sprünge machen.
Der Sorbenturm kündet
von einer 1000-jährigen Geschichte. Die Mulde darf, europaweit übrigens einzigartig, hier noch machen, was sie will. |
||||
|
||||
Torgau
Wissen Sie, wo sich Deutschlands ältestes Spielzeuggeschäft
befindet? Wo „Daphne“ von Heinrich Schütz als die erste
deutschsprachige Oper uraufgeführt wurde? Wo der größte
Wendelstein Deutschlands steht? Und wo das Märchenschloss steht, das
dem Spielfilm „Dornröschen“ die Filmkulisse bot? In Torgau
an der Elbe, eine über 1000 Jahre alte Renaissance-Stadt. Herausragend
ist prächtige Schloss Hartenfels mit seinem „Großen Wendelstein“ als
Dominante im Stadtbild. Die Kirche des Schlosses ist der erste protestantische
Kirchenbau in Deutschland. Sie wurde 1544 von keinem anderen als Martin
Luther geweiht. Mehr als 40 Mal besuchte der Reformator die Stadt. Kostbarkeiten
funkeln in der Torgauer Altstadt. Ein Bummel durch die kleinen Gassen offenbart über
500 Einzeldenkmale aus Spätgotik und Renaissance. Ein wahrer Hingucker
auf dem belebten Marktplatz ist allein das gewaltige Renaissance-Rathaus
mit seinem wertvollen Runderker. Eine echte Perle glänzt in der Stadtkirche
St. Marien: das Altarbild „Die vierzehn Nothelfer“ von Lucas
Cranach dem Älteren. Eine köstliche Oase sind die gemütlichen
Restaurants, kleinen Cafés und das seit mehr als 500 Jahren gebraute
Torgauer Bier. Die Brauerei braut übrigens auch das köstliche
Dübener Heide Pils. |
||||
|
||||
Bitterfeld-Wolfen
![]() Bitterfeld ist längst nicht mehr das Bitterfeld,
was es zu DDR-Zeiten war. Bitterfeld hat sich weit entfernt von rauchenden
Schornsteinen, dreckiger Luft und Braunkohletagebaus. Die Stadt vor den
Toren der Bitterfelder Wasserfront mit der Goitzsche, einem Ex-Tagebau,
der jetzt geflutet ist, ein echtes Paradies für Freunde des Wassersports
und für Wanderer. Ob auf dem Wasser oder ringsherum – sportlich
Aktive kommen am Goitzsche-See mit Sicherheit auf ihre Kosten. In der
Nachbarstadt Wolfen lädt das Filmmuseum auf einen Besuch ein. Das
Industrie- und Filmmuseum Wolfen ist weltweit die einzige Einrichtung,
welche die Geschichte der Forschung und Technologie der Herstellung von
modernen Fotofilmen dokumentiert. Anhand von Originalmaschinen am Originalstandort
- einem Gebäude aus den Gründungsjahr 1909 - erfährt der
Museumsbesucher durch ehemalige Mitarbeiter der Filmfabrik Wolfen, wie
die einst zweitgrößte Filmfabrik der Welt Rohfilm produzierte. |
||||
|
||||
Wittenberg
Lutherstadt Wittenberg ist Kulturgeschichte pur. Noch heute können
die Besucher das Flair von Reformation und Renaissance genießen.
Bei einem Bummel durch die Altstadt, in der die steinernen Zeitzeugen
wie Perlen aneinander gereiht sind, kommt der Gast geradewegs zur Schlosskirche
mit der weltberühmten Thesentür und den Gräbern Luthers
und Melanchthons, zu den Höfen des Meisters Cranach, zur Stadtkirche
mit dem eindrucksvollen Cranach-Altar und zu den Häusern von Dr.
Martin Luther und Prof. Philipp Melanchthon. Die Wittenberger Altstadt – ein
einzigartiges Freilichtmuseum, um Weltgeschichte zu erleben. Der Wittenberger Marktplatz ist unbestritten einer der schönsten Plätze Deutschlands. Das Renaissance-Rathaus, in dem schon Lucas Cranach als Bürgermeister residierte, beherbergt heute die bedeutende Sammlung der Stiftung Christliche Kunst Wittenberg. Seit 1999 besitzt Wittenberg ein weiteres Highlight: Das durch den Wiener Künstler Friedensreich Hundertwasser umgestaltete Luther-Gymnasium. |
||||
|
||||
Wörlitz
Die Stadt Wörlitz ganz in der Nähe des Naturparks
Dübener Heide ist bekannt durch sein Gartenreich – das Dessau-Wörlitzer
Gartenreich, das seit 2000 auf der Welterbeliste der UNESCO steht. Gelegen
ist das gesamte Gartenreich inmitten des Biosphärenreservats Flusslandschaft
Mittlere Elbe. Wörlitz bietet vielfältige Möglichkeiten
für Touristen und Bildungsreisende und ist mittlerweile bevorzugter
Ort für Tagungen und Konferenzen. |
||||
|
||||
![]() |