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Das Wörterbuch der Dübener Heide - digitalisierte Arbeitsversion

 
Der Verein Dübener Heide hat das Wörterbuch der Dübener Heide auszugsweise digitalisiert. (Dank gilt dabei besonders Frau Tina Ullrich (Leipzig) und Frau Alexandra Schneider (Welsau), die in mühevoller Kleinarbeit das Original erfasst haben und für den Druck bzw. für diese Form die Voraussetzung geschaffen haben.)
Weiter unten finden Sie die Wortliste. Wenn Sie Anmerkungen, Ergänzungen, andere Worte haben, lassen Sie uns das bitte wissen.

Auszug aus dem Auszug: ....Die Dübener Heide gehört zum Obersächsischen. Es reicht im Westen an die Saale, im Norden an die niederdeutsche Sprachgrenze. Im Osten stößt das Obersächsische an die lausitzische Landesgrenze, die von Senftenberg über Ortrand und Radeberg bis Sebnitz führt. Im Süden geht die Grenze gegen das Böhmisch auf dem Kamm des Osterzgebirges entlang, dann über Chemnitz und Zwickau westwärts zur Saale. - Das Obersächsische zerfällt in das Dessau- Herzbergische, das Osterländische und das Meißnische...........
....Jedes hochdeutsche pf erschein anlautend als f (Pferd - Fährt), in - und auslautend als pp ( Strümpfe - Strimppe, Topf - topp);
b und p, d und t lauten gleich;
g ist stets j;
b zwischen zwei Selbstlauten wird zu w ( Leben - Läwen);
ö, ü, eu und äu sind zu e, i ei entrundet worden (König - Keenich, Hüte - Hiete usw.)....

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